1975-1985

Mit vielen neuen Gesichtern zu neuen Höhepunkten:

Im Jahre 1975 feierten die Grieläächer ihr 4x11 jähriges Bestehen.
Selbstverständlich wurde ein festlich karnevalistischer Frühschoppen veranstaltet. Verdiente Mitglieder wurden mit dem Regionalverbandsorden ausgezeichnet und einige verdiente Mitglieder zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Jubiläumssitzung am 5.1.75 in der Festhalle konnte man als einen weiteren Höhepunkt in der Vereinsgeschichte der Grieläächer werten. Auf dieser wurde eine neue Vereinstandarte seitens des geschäftsführenden Vorstands an den Kommandaten der Schloßberggarde, General Heinz Cremer, übergeben. Käthe Hofrath, Johann Baumann, Peter Reul und Jak Renardy wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Stefan Kaiser wird erster Kinderpräsident der Gesellschaft.

Im Jahre 1976 wurde Peter Schmidt Kommandant der Schloßberggarde.
Unter seinem Kommando erhält der Fanfarenzug richtige Blasinstrumente, lernt Noten und mausert sich zum Musikzug, der in der Folgezeit ein prächtiges Markenzeichen der Schloßberggarde und der Grieläächer wurde. Die Fanfaren und Hörner wurden zunächst einmal zur Seite gelegt. Für die musikalische Kompetenz sind nacheinander Renold Quade, Kurt Steiger, Berni Schumacher, sowie Wolfgang Krieger zu loben.

Achim Joos wurde Jugendleiter und übernahm jahrelang umsichtig und mit viel Elan die Verantwortung für den Nachwuchs, der mittlerweile auf über 60 Kinder angewachsen war. Unterstützt wurde er von seiner Frau, Inge Joos, Doris Nimmerrichter, Franziska Keller und Hartmut Nimmerrichter.

Ab 1976 wurden alle Orden der KG Grieläächer in Eigenleistung hergestellt. Die meisten Entwürfe und alle Reinzeichnungen entstammen noch heute der Feder von Arno Ernst. Es wurde der Ausdruck „Die Montagsmaler“ ins Leben gerufen, da einige aktive Mitglieder im Keller von unserem Ehrenmitglied Heinz Cremer das Ausmalen der Orden vornahmen.

1977 feierte die Schloßberggarde ihr 2x11 jähriges Bestehen, was mit einem zünftigen Gardefrühschoppen gebührend gefeiert wurde.

Auch Josef Kaiser feierte Jubiläum. Er versprühte 25 Jahre seinen goldenen Humor in der Bütt.

Da die Grieläächer zum damaligen Zeitpunkt kaum Möglichkeiten zum Proben hatten, stellte sich freundlicherweise die Evangelische Gemeinde zur Verfügung und ließ uns im evangelischen Gemeindezentrum proben.
Als Dank dafür gestaltete die KG in diesem Zentrum die erste Kappensitzung. Diese Veranstaltung wurde über viele Jahre ins feste Programm der Gesellschaft aufgenommen, genauso wie die Kappensitzung in Echtz, welche ebenfalls 1977 erstmalig durchgeführt wurde.

Im Jahre 1978 wurde Hans Dammers, Ehrenpräsident der Gesellschaft, für seine außergewöhnlich hohen Verdienste mit der höchsten Auszeichnung des BDK - Bund Deutscher Karneval, dem Verdienstorden in Gold ausgezeichnet.

Die Kindergarde schaffte 1978 die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft in Karlsruhe.

Angelika Keller wurde neues Mariechen der Gesellschaft.

Im Jahre 1979 feierte Willi Graff sein 2x11 jähriges Jubiläum als Präsident der Gesellschaft.

Die Altgardisten avancierten 1979 zu Kanonieren, sie bauen ihre Kanone „Alberta“, die in den Fastnachtsumzügen kräftig Konfetti ins Publikum schießt. Ein schöner Brauch wurde auch das Silvesterschießen mit Alberta bei den Ehrenkanonieren und Ehrenmitgliedern der Gesellschaft am Silvestermorgen jeden Jahres.

Außerdem studierten die Altgardisten 1979 ihren vielumjubelten
„Hut Tanz“ ein mit dem ihnen die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart gelang. Sie belegten dort  am am 16.3.1980 einen hervorragenden 9. Platz.

Die Schloßberggarde feierte 1980 ihr 25 jähriges Bestehen.

Andrea Porschen wurde neues Mariechen und Winfried Mantei neuer Kinderpräsident.

Im Jahre 1981 wurde das 50 jährige Bestehen der KG Grieläächer gefeiert. Die Gesellschaft war zum diesem Zeitpunkt 179 Mitglieder stark, hatte 20 Senatoren, 11 Ehrenmitglieder und 66 Jugendliche in ihren Reihen.

Nach den gut abgelaufenen Jubiläumssitzungen, wurde dann am 9.Mai eine Festveranstaltung durchgeführt. Der damalige Regionalverbandspräsident Willi Kuck überreichte der Gesellschaft die Jubiläumsschleife des Bund Deutscher Karneval. Präsident Willi Graff erhielt den BDK-Verdienstorden in Gold.

Der Vorsitzende der Gesellschaft, Karl Schmidt, ehrte die beiden anwesenden Gründungsmitglieder Hans Dammers und Lambert Dammers, sowie Alfred Keller, der leider nicht anwesend war.

Mitwirkende des abendlichen Festballs waren die Comet-Band aus Düren, Peter Raddatz, Die Vier vun de Sackjaß sowie das
Colonia-Duett (!) aus Köln.

Im Jubiläumsjahr gestaltete die Gesellschaft außerdem auf Wunsch des Festkommitees Dürener Karneval eine komplette Altensitzung in der Stadthalle Düren.

Das Jugendblasorchester Birkesdorf stiftete den Grieläächern den von ihrem Leiter Josef Feck komponierten Grieläächer-Marsch, der mit brausendem Beifall aufgenommen wurde.

Neuer Kommandant der Schloßberggarde wurde Michael Linn.

Im Jahre 1982 trat Jak Renardy als Literat zurück. Neuer Literat und Pressewart wurde Herbert Hensch.

Die weibliche Garde schaffte unter Inge Joos die Qualifikation zur Finalrunde der Deutschen Meisterschaft im Schautanz.

Andrea Porschen wurde vom Tanzpaar Bettina Walter und Chr. Klinkenberg als Mariechen der KG abgelöst.

Der Musikzug der Schloßberggarde erhielt komplett neue Uniformen.

Im Jahre 1983 fand die Finalrunde der Deutschen Meisterschaften in Nürnberg statt. Die weibliche Garde der KG, welche sich im Vorjahr für diese im Schautanz qualifizierte, wurde Letzte des Wettbewerbs. Wie berichtet wurde, hatten die Mädchen in den zwei Tagen trotzdem den größten Spaß in der alten Reichsstadt gehabt.

Im Jahre 1983 gab es auch ein Jubiläum zu feiern. Die Frauentanzgruppe der Grieläächer, „Kornblümchen“ genannt, feierte ihr 11 jähriges Bestehen. Aus diesem Grunde wurde der Orden der Session dieser Gruppe gewidmet.

Außerdem wurden der Ehrenkommandant der Schloßberggarde,
Lambert Dammers und Ehrenmitglied Jak Renardy mit dem BDK Verdienstorden in Gold ausgezeichnet. Desweiteren wurden Wilfried Cremer und Heinz Heinen der Ehrenorden des Regionalverbandes Düren verliehen.

Zum ersten Mal veranstaltete die Gesellschaft auch eine
Kindersitzung in Echtz.

Ein neues Heim für die Grieläächer:

Im Jahre 1984 stellte unser Vorsitzender, Karl Schmidt, den Antrag an die Stadt Düren auf Kauf oder Verpachtung der Scheune im  Weidenpesch 14b. Dieser alte und völlig verfallene Bauernhof, "Mörschem's Hof" genannt, wollte man neu errichten, um der Gesellschaft mit Übungs- und Aufenthaltsräumen ein neues Zuhause zu bieten.

Wegen Umbauarbeiten konnte die sonst alljährliche Sitzung im Landeskrankenhaus im Jahre 84 leider nicht stattfinden.

Isolde Klees und Hubert Porschen erhielten den Ehrenorden des Regionalbverbandes Düren.

Thomas Cremer wurde Kinderpräsident.

Die Altgardisten der Schloßberggarde feierten ihr 11 jähriges Bestehen.
Diese Gruppe verschönerte seit ihrem Bestehen nicht nur die Sitzungen der Gesellschaft, sondern war auch immerzu mit Herz und Seele für den Verein tätig. Wann auch immer irgend etwas aus-, auf- oder abgebaut werden musste, oder sonst in irgendeiner Weise helfende Hände benötigt wurden, die Altgardisten standen immer stets
„Gewehr bei Fuß“. Damals, wie heute.

Im Jahre 1985 konnte der Pachtvertrag mit der Stadt Düren geschlossen werden und so begannen am 24.06.1985 die Aus- und Umbauarbeiten am Weidenpesch 14b, wo das neue Vereinsheim der KG entstehen sollte. Die übernommene Ruine wurde Stück für Stück mit eigenen Kräften wieder auf Vordermann gebracht. Bis zur Einweihungsfeier vergingen zwei Jahre.

Pitt Jupp Meisenberg erhielt den BDK-Ehrenorden in Gold.

Im Jahre 1985 wurde Heinz Cremer zum 2. Vorsitzenden der Gesellschaft und Martin Glasmacher neuer Vorsitzender der Altgardisten. Beide übernahmen ihre Ämter jeweils von Hubert Porschen, der in diesem Jahre traurigerweise verstarb.

Arnold Lüssem übernahm 1985 die Nachfolge von Michael Linn als Kommandant des Musikzuges.

Im gleichen Jahr wurde Alfred Wahle Zugführer der Altgardisten.

 

 

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